Führerscheinkontrolle per Smartphone

§ 21 StVG | § 9 OWiG


Ihre Mitarbeiter führen die Führerscheinkontrolle rechtssicher und von überall mit dem Smartphone durch. Die aufwändige manuelle Führerscheinkontrolle über Formulare und Listen gehört der Vergangenheit an.



Der Gesetzgeber verlangt von Arbeitgebern eine regelmäßige Führerscheinkontrolle der Dienstwagenfahrer*innen. Wir unterstützen Sie bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Anforderungen durch unser rechts- und revisionssicheres System zur webbasierten Führerscheinkontrolle. Die aufwändige manuelle Führerscheinkontrolle über Formulare und Checklisten gehört damit der Vergangenheit an.

1. Erinnerung

Wir erinnern Ihre Mitarbeiter bei Fälligkeit automatisch an die Durchführung der Kontrolle. Über den Reportingbereich behalten Sie als Fuhrparkleiter jederzeit den Überblick.

2. Führerscheinkontrolle

Ihre Mitarbeiter führen die Führerscheinkontrolle am Smartphone oder Tablet durch. Als Fuhrparkleiter prüfen und bestätigen Sie die abgegebene Führerscheinkontrolle über das Managerboard.

3. Dokumentation

Nach der erfolgreichen Führerscheinkontrolle wird diese revisions- und rechtssicher auf unseren Systemen dokumentiert. Für jede Kontrolle wird zusätzlich ein PDF-Report erstellt.


Antworten zu häufig gestellten Fragen


Warum muss die regelmäßige Führerscheinkontrolle durchgeführt werden?

Der Gesetzgeber verlangt von Arbeitgebern eine regelmäßige Führerscheinkontrolle der Dienstwagenfahrer*innen. Wir unterstützen Sie bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Anforderungen durch unser rechtssicheres und webbasiertes System zur webbasierten Führerscheinkontrolle. Die manuelle Führerscheinkontrolle über Formulare und Checklisten gehört damit der Vergangenheit an.

Auf welchen gesetzlichen Grundlagen basiert die Pflicht zur Führerscheinkontrolle?

§ 21 Abs. 1 Nr. 2 Straßenverkehrsgesetz (StVG)

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder ihm das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuchs oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist, oder

2. als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder dem das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuchs oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist.


§ 9 Abs. 2 Nr. 2 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG)

(1) Handelt jemand

1. als vertretungsberechtigtes Organ einer juristischen Person oder als Mitglied eines solchen Organs,

2. als vertretungsberechtigter Gesellschafter einer rechtsfähigen Personengesellschaft oder

3. als gesetzlicher Vertreter eines anderen,

so ist ein Gesetz, nach dem besondere persönliche Eigenschaften, Verhältnisse oder Umstände (besondere persönliche Merkmale) die Möglichkeit der Ahndung begründen, auch auf den Vertreter anzuwenden, wenn diese Merkmale zwar nicht bei ihm, aber bei dem Vertretenen vorliegen.

(2) Ist jemand von dem Inhaber eines Betriebes oder einem sonst dazu Befugten

1. beauftragt, den Betrieb ganz oder zum Teil zu leiten, oder

2. ausdrücklich beauftragt, in eigener Verantwortung Aufgaben wahrzunehmen, die dem Inhaber des Betriebes obliegen,

und handelt er auf Grund dieses Auftrages, so ist ein Gesetz, nach dem besondere persönliche Merkmale die Möglichkeit der Ahndung begründen, auch auf den Beauftragten anzuwenden, wenn diese Merkmale zwar nicht bei ihm, aber bei dem Inhaber des Betriebes vorliegen. Dem Betrieb im Sinne des Satzes 1 steht das Unternehmen gleich. Handelt jemand auf Grund eines entsprechenden Auftrages für eine Stelle, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt, so ist Satz 1 sinngemäß anzuwenden.

(3) Die Absätze 1 und 2 sind auch dann anzuwenden, wenn die Rechtshandlung, welche die Vertretungsbefugnis oder das Auftragsverhältnis begründen sollte, unwirksam ist.


Als Verpflichtung aus dem jeweiligen Arbeitsvertrag oder der Fuhrparkrichtlinie

Mitarbeiter können über den Arbeitsvertrag oder die Fuhrparkrichtlinie darüberhinaus zur Einsicht in den Originalführerschein und regelmäßige Kontrollen durch Beauftragte des Unternehmens verpflichtet werden.

Welche Folgen drohen bei Nichtbeachtung der Kontrollpflicht?

Gemäß § 21 StVG Abs.1 Nr.2 wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder dem das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuchs oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist.

Gemäß § 21 StVG Abs.2 Nr.3 wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, obwohl der vorgeschriebene Führerschein nach § 94 der Strafprozessordnung in Verwahrung genommen, sichergestellt oder beschlagnahmt ist.

Gemäß § 21 StVG Abs.3 Nr. 2 kann das Kraftfahrzeug, auf das sich die Tat bezieht, eingezogen werden, wenn der Täter als Halter des Fahrzeugs angeordnet oder zugelassen hat, dass jemand das Fahrzeug führte, dem die Fahrerlaubnis entzogen oder das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuchs oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten war oder gegen den eine Sperre nach § 69a Abs. 1 Satz 3 des Strafgesetzbuchs angeordnet war.

Hinweis:

Der Unternehmer kann die Halterpflichten in vollem Umfang an Dritte (z.B. die Fuhrparkleitung) delegieren, wodurch die entsprechenden Haftungsrisikien an diesen übertragen werden. Der Unternehmer bleibt aber auch nach der Übertragung der Halterpflichten haftbar, wenn der ausgewählte Dritte fachlich oder persölich ungeeignet ist oder keine ordnungsgemäße Beauftragung erfolgte.

Ist die elektronische Führerscheinkontrolle gesetzlich ausreichend?

Die Rechtsprechung verlangt grundsätzlich eine Sichtprüfung des Führerscheins, d.h die Einsicht in die Originaldokumente. (Grundlegendes Urteil des OLG Köln).

Unser System zur elektronischen Führerscheinkontrolle erfüllt die Pflicht zur Sichtprüfung, da bei jeder Führerscheinkontrolle der Führerschein vom Mitarbeiter gescannt und von der Fuhrparkleitung digital eingesehen und bestätigt werden muss.

Bei welchen Mitarbeitern muss die Führerscheinkontrolle durchgeführt werden?

Bei allen Mitarbeitern, die ein Firmenfahrzeug (auch dienstlich genutzte Mietwagen) gleich welcher Art, nutzen. Auch bei Mitarbeitern, die nur in Ausnahmefällen ein Firmenfahrzeug (Poolfahrzeug) nutzen, muss der Führerschein regelmäßig kontrolliert werden.

Wie oft müssen die Führerscheine kontrolliert werden?

Nach der aktuellen Rechtsprechung ist es ausreichend, wenn der Verantwortliche des Unternehmens regelmäßige Führerscheinkontrollen durchführt. In der Regel wird eine zweimalige Kontrolle pro Jahr als angemessen und ausreichend angesehen, es sei denn, besondere Umstände (z.B. Alkohlprobleme eines Fahrers, Häufige Fahrverbote, etc.) erfordern im Einzelfall eine intensivere Kontrolle. Häufigere Kontrollen (z.B. alle 3 Monate) können sicherstellen, dass auch kurzzeitige Fahrverbote erkannt werden. Bei der webbasierten Führerscheinkontrolle können die Kontrolzeiträume individuell pro Mitarbeiter festgelegt werden.

Zusätzlich müssen Fahrer bei unserer webbasierten Führerscheinkontrolle bestätigen, dass sie atkuell im Besitz der Fahrerlaubnis sind und keine Fahrverbote vorliegen oder drohen.

Besonderheiten können sich aber bei Pool- und Servicefahrzeugen ergeben, wenn der Nutzerkreis nicht exakt feststeht; hier muss im Zweifelsfall bei jeder Fahrzeugausgabe die Fahrerlaubnis kontrolliert werden.

Wird die Führerscheinkontrolle rechts- und revisionssicher dokumentiert?

Alle durchgeführten Führerscheinkontrollen werden durchgängig, revisions- und rechtssicher auf unseren Systemen dokumentiert. Sie stellen dadurch zu jeder Zeit sicher, dass die gesetzlich erforderliche Führerscheinkontrolle ordnungsgemäß durchgeführt und dokumentiert wurde.

Alle durchgeführten und fälligen Führerscheinkontrollen (Prüfer, kontrollierter Fahrer*in, Führerscheindaten, Datum & Uhrzeit der Prüfung) sind jederzeit durch die Fuhrparkleitung im Managerboard abruf- und einsehbar.

Alle benötigten Reports und Bilddaten der gescanten Führerscheine können ebenfalls jederzeit abgerufen werden.

Werden meine Mitarbeiter bei Fälligkeit an die erneute Führerscheinkontrolle erinnert?

Alle Fahrer werden automatisiert an die fälligen Führerscheinkontrollen erinnert. Hierzu erhalten sie eine systemseitige Aufforderung per E-Mail. Die Fahrer können den Führerschein innerhalb eines Zeitraumes von 4 Wochen über den zugesendeten Link einscannen und vom Verantwortlichen online bestätigen lassen.

Erfolgt die Führerscheinkontrolle nicht innerhalb von 4 Wochen wird die Fuhrparkleitung automatisch über die Eskalation per E-Mail informiert und der Status der betroffenen Fahrer auf "nicht berechtigt zum Führen von Dienstfahrzeugen" gesetzt bis die Führerscheinkontrolle erfolgreich durchgeführt wurde.

Preise


webbasierte Führerscheinkontrolle

Durchführung der Führerscheinkontrolle ihrer Mitarbeiter mit individuellem Kontrollzyklus (max. 6 Monate) und Zugriff auf das Drivers-/ Managerboard.

Bestätigung der Führerscheinkontrolle durch die Fuhrparkleitung über das Managerboard.

 

12 €/Jahr


Unverbindliche Demo anfordern



Welche Leistungen können kostenlos getestet werden?

Es steht Ihnen der gesamte Funktionsumfang unserer digitalen Compliance-Lösungen zum testen bereit.

Damit Sie sich einen umfassenden Überblick verschaffen können bietet die Testumgebung verschiedene Rollen wie Fuhrparkleiter, Mitarbeiter und Andministrator. Die Testumgebung enthält bereits angelegte Unterweisungsmodule, Fahrer, Fahrzeuge, Aufgaben, Führerscheinkontrollen, Dokumente und das Reporting.

Sie können alle Funktionen ausgiebig testen und sich von unseren innovativen Lösungen selbst überzeugen

Wie lange kann ich die Funktionen testen?

Ihr Testzugang steht Ihnen für 30 Tage völlig kostenfrei und unverbindlich zum Testen bereit. Benötigen Sie einen längeren Testzeitraum sprechen Sie uns bitte an.

Was passiert nach Ablauf der 30-tägigen Testphase?

Nach Ablauf der Testphase werden wir einmalig mit Ihnen in Verbindung treten, um Ihre Erfahrungen zu besprechen und Ihnen bei Bedarf ein maßgeschneidertes Angebot über unsere digitalen Compliance-Lösungen im Fuhrpark zu erstellen.

Die Testphase endet automatisch nach 30 Tagen ohne jegliche Verpflichtungen. Besteht kein Interesse an unseren Lösungen werden Ihre übermittelten Daten nach Ablauf der 30-täigen  Testphase vollständig und unwiderruflich gelöscht.